Inside Vertex Vol. II

Inside Vertex – Heute mit Thomas „Neeey“ Davidjan

Es ist wieder soweit! Wir haben eine weitere Ausgabe von Vertex Inside für euch. In der heutigen Folge beschäftigen wir uns intensiv mit unserem 18- jährigen Call of Duty Spieler Thomas Davidjan. Die Black Ops 4- Season beginnt und dieses Jahr erhält unser Nachwuchsspieler die Chance sich bei den großen Competitive-Spielern zu beweisen und seine ersten CWL-Events zu besuchen.

Genau deshalb möchten wir ihn euch in dieser Ausgabe ein bisschen näher vorstellen und haben Neeey ein paar Fragen gestellt.

Hallo Thomas! Vorne angefangen, wie bist du überhaupt zum Gaming gekommen?

Wenn ich mich recht erinnere, hatte ich eigentlich schon immer etwas mit Gaming zu tun. Damals habe ich vor allem auf dem Nintendo DS sowie dem Gamecube gespielt, später ging es dann weiter zur Playstation 2 und der Xbox 360.
Ein großer Faktor war allerdings auch ein Kumpel, der etwas älter als ich war und viel gezockt hat. Da habe ich mir Vieles abgeschaut und gelernt
.“

Was war denn dein erstes Spiel?

Als mein Onkel meinem Bruder und mir damals seinen alten Super Nintendo geschenkt hatte, spielten wir zusammen viel Super Marios Bros.“

Wann hast du gemerkt, dass du dich ganz besonders auf ein Spiel konzentrieren möchtest?

„Im Jahr 2012 begann ich zwar kompetitiv zu spielen, aber so ein richtiges Interesse habe ich erst im Call of Duty Teil Advanced Warfare bekommen. Seitdem verfolge ich jegliche Major Events mit Begeisterung. Seitdem träume ich auch ein wenig davon ein Leben wie der bekannte CoD Spieler „Nadeshot“ zu führen. Obwohl ich dazu sagen muss, dass ich das Gefühl habe, dass dies in Deutschland noch nicht möglich ist.“

Was genau macht Call of Duty für dich so besonders und warum hast du dich letztlich dafür entschieden?

„Um ehrlich zu sein, kann ich das gar nicht so genau sagen. Es gibt zwar durchaus sehr viele gute eSports-Titel, allerdings passt das Gesamtpaket von Call of Duty am besten zu mir. Dazu kommt sicherlich auch, dass ich damals schon mit meinem Bruder und meinen Cousins viel CoD gemeinschaftlich gezockt habe.
Mit Battlefield konnte ich beispielsweise nicht so viel anfangen, mir fehlte einfach ein Bezug dazu. Wenn man das nun aber mit Counter Strike vergleichen würde, welches ich auch viel gespielt habe, muss ich einfach sagen, dass mir die Schnelligkeit in dem Spiel fehlt und es mich immer wieder zu Call of Duty gezogen hat.“

Erzähl uns doch mal wie es war, als du angefangen hast eSport zu betreiben. Wie haben deine Freunde darauf reagiert und gab es eventuell Konflikte die dadurch ausgelöst worden?

„Um etwas erreichen zu wollen, so ist es nun mal in jedem Sport, muss man viel Zeit investieren. So ist es eben auch bei mir. Meine Freunde stehen da eigentlich zu 100 Prozent hinter mir. Falls etwas ansteht, versuche ich mir immer alles so zurecht zu legen, dass es zeitlich passt. Ausgenommen sind da natürlich wichtige Termine, diese nehme ich zu jeder Zeit wahr.“

Was sagt deine Familie zu deiner Leidenschaft und dass du diese eventuell auch zu deinem Beruf machen möchtest?

„Das ist unterschiedlich, mein Bruder beispielsweise kennt sich sehr gut aus mit dem eSport, meine Eltern kommen logischerweise aus einer anderen Generation. Sie fragen sich häufig was ich im Spiel eigentlich mache und stellen es sich als schwierig vor, damit Geld verdienen zu wollen. Mittlerweile konnte ich ihnen aber erklären wie das mit dem Zocken funktioniert und was eSport bedeutet.
Seitdem sie wissen wie ernst es mir damit ist und wie ernst man sich mit einem Spiel auseinander setzen muss um Gutes abzuliefern, verstehen meine Eltern mein Hobby auch mehr. Trotz ihrem Verständnis legen sie sehr viel Wert auf eine gute schulische und berufliche Karriere. Sollte es am Ende mit der professionellen Karriere im eSport nicht klappen, habe ich zumindest etwas in der Hinterhand um einen anderen Weg einschlagen zu können.“

Gibt es Tipps, die du angehenden eSportlern oder Menschen, die gerne in den Bereich einsteigen wollen, mit auf den Weg geben kannst?

„Ich persönlich habe keine Tipps. Frei nach dem Motto „Einfach machen“. Wenn du etwas wirklich willst, machst du alles was dir möglich ist, um dein Ziel zu erreichen. Jeder Mensch der ein Ziel hat, wird sein ganz eigenes Konzept und seine eigenen Tipps haben. Also kann ich dazu nur sagen „grinden, grinden, grinden.”

Wir bedanken uns bei Thomas für seine Zeit, wünschen ihm das Beste für seine Zukunft und hoffen selbstverständlich ihn auf diesem Weg noch lange begleiten zu können. Wir drücken die Daumen und sind gespannt auf den Start in der neuen Call of Duty Season!

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