Inside Vertex

Inside Vertex mit Jan Moy

Inside Vertex – Heute mit Jan ‘Moyen’ Moy

In der heutigen Auflage von Inside Vertex haben wir uns mit Jan Moyen Moy unterhalten, der sich gerade erst für die Hearthstone Fall Championship in Los Angeles als einer der Top-16 Hearthstone Spieler der Welt qualifizieren konnte. Wir haben ihm ein paar Fragen zur Entstehung seiner Leidenschaft gestellt und nachgehakt, wie sein Weg im E-Sport begonnen hat. Natürlich geht es auch um sein großes Interesse für Hearthstone. Aber lest einfach selbst.

Wie bist du zum Gaming gekommen?

Ich bin mit Spielen groß geworden und wollte schon in jungen Jahren mehr spielen als die meisten anderen. Wenn dann mal keiner da war, der mit mir spielen wollte, habe ich die Zeit entweder mit Sport, Rätseln oder Videospielen verbracht.

Was war denn dein erstes Spiel? Und wie kam es dazu?

Vor Hearthstone habe ich eine Weile League of Legends gespielt, aber lediglich casually. Auch als eSportler bin ich immer noch ein großer Fan von analogen Spielen.

Wann hast du gemerkt, dass du dich auf ein Spiel ganz besonders konzentrieren möchtest?

Das Kompetitive am Spielen war für mich immer der große Anreiz. Bei Hearthstone habe ich früh bemerkt, dass ich in der Lage bin, auf einem sehr hohen Niveau zu spielen und hatte gleichzeitig Freude daran. Da fing ich an, mich so weit wie möglich zu fordern, um meine Grenzen zu testen. Anfang Oktober werde ich die Möglichkeit haben, mich für die World Championship zu qualifizieren. Ich habe früher nie gedacht, dass ich so weit kommen würde.

Was genau macht Hearthstone für dich so besonders und warum hast du dich letztlich dafür entschieden?

Ich habe viel Spaß an Kartenspielen und Hearthstone ist derzeit das größte digitale Kartenspiel. Der Aufbau des Spiels, der viele Zufallselemente enthält, macht jedes Spiel besonders und verlangt Anpassungsfähigkeit vom Spieler.

Jan 'Moyen' Moy

Jan ‘Moyen’ Moy bei den HCT Playoffs in Prag

Erzähl uns doch einmal wie es war, als du angefangen hast eSport zu betreiben? Wie haben deine Freunde darauf reagiert und gab es eventuell Konflikte die dadurch ausgelöst worden?

Die Freunde fanden die Idee an sich ganz cool, aber haben größtenteils nicht wirklich daran geglaubt. Zu Konflikten kommt es manchmal am Ende des Monats (ladder finish) oder vor Turnieren, da das Spiel oftmals sehr viel Zeit beansprucht.

Was sagt deine Familie zu deiner Leidenschaft und dass du diese eventuell auch zu deinem Beruf machen möchtest?

Meine Familie hat anfangs wahrscheinlich ebenso wenig wie meine Freunde an Hearthstone geglaubt. Das hat sich allmählich gelegt. Das Spielen wird an sich akzeptiert, solange andere Bereiche, wie das anstehende Studium, nicht vernachlässigt werden.

Gibt es Tipps, die du angehenden eSportlern oder Menschen, die gerne in den Bereich einsteigen wollen, mit auf den Weg geben kannst?

Der Fokus sollte immer darauf liegen, sich selbst zu verbessern und das bestmögliche aus sich selbst heraus zu holen. Wenn man das von sich behaupten und nicht mit der Spitze mithalten kann, sollte man akzeptieren, dass das man das Spiel nicht auf kompetitiver Ebene spielen kann. Die Bekanntheit kommt dann mit den Erfolgen. Im Fall Hearthstone sollte man die Ergebnisse analysieren. Ein schlechtes Ergebnis ist nicht immer auf eine schlechte Vorbereitung oder Leistung zurückzuführen. Dies gilt anders herum ebenso. In einem Kartenspiel gilt es lediglich, die Erfolgschance zu maximieren.

Vielen Dank für deine Zeit! Wir hoffen, dich noch längerfristig auf deinem Weg im eSport begleiten.

Vielen Dank für deine Zeit! Wir hoffen, dich noch längerfristig auf deinem Weg im eSport begleiten zu dürfen.

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