COD Esport in Deutschland

Die #VertexTalk Premiere: Unser Review

Zu aller erst möchten wir uns noch einmal bei allen Menschen bedanken, die beim aller ersten VertexTalk dabei waren. Teils folgten unserer Diskussion zirka 100 Zuschauer gleichzeitig, das ist toll!

Doch nun möchten wir noch einmal etwas detaillierter auf unseren Formatauftakt zurückblicken und ein erstes Fazit ziehen.

Bevor wir auf den Inhalt eingehen: Uns ist bewusst, dass es aus technischer Sicht noch einige Probleme vor allem im Audio-Bereich gegeben hat. Die erste Folge war ein Pilotprojekt, welches dazu dient auf den nun gesammelten Erfahrungen aufzubauen, um das Format langfristig zu verbessern und zu optimieren. Dazu gehören sowohl Technik, Struktur als auch Inhalt.

Das Thema unserer ersten Episode hieß „Call of Duty eSport in Deutschland – Was tun?“. Dabei sprachen wir mit unseren Gästen Shox (Manager und Coach bei Final Gaming), DerSween (CWL Caster und Redakteur) und FabuFR (CoD Caster und Lehramtsstudent) über den Stand und mögliche Potenziale der nationalen eSport Szene in Call of Duty. Was müsste sich ändern, um die Relevanz von Call of Duty in Deutschland zu erhöhen?

Probleme aus zwei Richtungen

Schnell wurde deutlich, wie schwierig sich die Situation in vielen Bereichen gestaltet. Angefangen vom Verhalten vieler Spieler und der Community über die fehlende regionale und nationale Competition bis hin zur fehlenden Unterstützung „von oben“.

Diese Probleme existieren allerdings nicht unabhängig voneinander, sondern sind eng ineinander verzahnt und gestalten auch die Vermarktung der Szene in Deutschland als schwierig, ergaben die Argumente in der Debatte einstimmig.

So verdeutlichten die Sichtweisen unserer Teilnehmer, dass die fehlende Herausforderung insbesondere für semiprofessionelle Spieler und Amateure einhergehe mit unprofessionellem Verhalten und falschen (oder zumindest nicht zielstrebigen) Ansätzen. Die Exklusivität der MLG, die kleineren Projekten in der Vergangenheit bereits Steine in den Weg gelegt hat, fördere diese Probleme eher, anstatt sie zu bekämpfen.

Herausforderungen greifen ineinander

So betonte FabuFR insbesondere, dass die falsche Mentalität vieler aufstrebender Talente zu einem Verhalten führe, welches die Attraktivität für Sponsoren und Brands negativ beeinträchtige. Shox ergänzte hierzu, dass der CoD-Markt immer noch sehr fokussiert sei auf den nordamerikanischen Raum. Der fehlender Anreiz zu competen behindere auch die Professionalisierung der Spielerschaft.

DerSween sieht die Community in der klaren Bringschuld. Ohne Eigeninitiative und Kontinuität gebe es keine Anreize in umgekehrter Richtung. Fehlende Vorbilder beziehungsweise das fehlende Bewusstsein würde die Entwicklung der Szene ebenfalls behindern.

Die komplette Diskussion im VOD

Die vollständige Debatte als auch die Abwägung, ob das Problem eher von oben oder von unten kommt, könnt ihr in unserem VOD der ersten Folge ab sofort noch einmal in Ruhe nachschauen.

Wir freuen uns bereits auf Folge Nummer 2 mit weiteren spannenden Gästen und einem neuen Thema!

https://youtu.be/6hQJ9sqhJPY

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